Medizin ist Liebe, Klinikerinnerungen



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Die Uni nebenan

Eine Viertelstunde mit der deutschen Bahn trennt mich von der Universität meiner Wahl. Letztens war ich dort und habe mir die altehrwürdigen Gebäude zu Gemüte geführt. Mitsamt strebsamer Erstis auf den dazugehörigen Steinstufen. Seltsam hübsche neue Welt, zu der ich bald auch gehören werde. Nie wieder körperliche Arbeit. Ein einzigartiges Gefühl. Den Rest meines Lebens werde ich traurigen, verwirrten, verrückten, verstörten, angstvollen, leidenden oder anderweitig hilflosen Menschen widmen. Die Vorstellung produziert ein breites Lächeln auf meinem Gesicht. Wenn ich abends im Bett liege, stelle ich mir vor, endlich die 4 längsten und anstrengendsten Jahre hinter mir zu haben. Vor einiger Zeit war ich in einer Vorlesung. Ich kann gar nicht laut sagen, was mir als erstes durch den Kopf ging: die reinste Entspannungsübung. Reine Konzentration auf Worte mit Inhalt. Wissenschaftliche, wunderbare Informationen. Ich kann mir nichts besseres vorstellen, als mein Geld mit Denken zu verdienen. Nachdenken über Probleme, Neurobiologie und neue Ansätze, die das Fach in rauen Mengen zu bieten scheint. ... Nun ja, ein bisschen Zeit habe ich noch. Aber ich weiß genau, dass ich auch im Studium nicht die Finger von der menschlichen Psyche werde lassen können. Es ist zu spannend. Der PT-Wälzer ist bereits jetzt (und schon seit einiger Zeit) Dauergast auf meinem Schreibtisch. Daneben steht der Prometheus, ganz unwichtig ist der Leib für die Seele ja nicht ;-)
20.4.08 13:50
 


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